Pressestimmen

11.10.15 23:20  © Peter Thiemann Bönen 

Bombastisch“ heißt das Wort, das Romy Brodda als erstes einfällt, wenn sie auf Samstagabend angesprochen wird. Da stieg die erste große Reiterparty der Reitergemeinschaft Bönen-Hacheney auf dem Gelände an der Heidestraße - und die Gäste kamen nicht nur in Strömen, sie blieben auch bis halb fünf in der Früh.

Auch wenn Romy Brodda als Vorsitzende des Vereins die meiste Zeit im Verpflegungszelt verbracht hat und die Gäste noch um 4.15 Uhr mit Pommes, Currywurst und Steaks mit Krautsalat versorgte, hat sie doch ein gutes Stimmungsbild bekommen: Bei ihr waren die Gäste nämlich redselig und sprachen nur von „geiler Party“, „guter Musik“ und „Das macht echt Spaß“. Rund 500 Gäste lockte die Reiterfete an - und längst nicht alle waren Pferdenarren. „Natürlich waren viele Reiter da, aber unsere Mitglieder brachten Freunde mit und durch die Werbung über soziale Netzwerke kamen auch viele, die mit dem Reitsport nichts zu tun haben“, freute sich Brodda. Richtig begeistert war sie jedoch darüber, dass der Sicherheitsdienst keine Vorfälle meldete. „Es war eine sehr ruhige Party ohne Zwischenfälle.“

Ob es im kommenden Jahr eine Wiederholung geben wird, steht erst in ein paar Tagen mit absoluter Sicherheit fest, doch die Vereinsvorsitzende persönlich ist nicht abgeneigt. Denn trotz aller Kosten, die dem Verein entstanden sind, wurde so auch einiges an Geld in die Kassen gespült. Reitergemeinschaft Hacheney freut sich über Andrang bei erster Reiterfete ReiterpartyReiterpartyReiterparty „Finanziell müssen wir den Verein unterstützen, denn die gesamte Anlage ist gepachtet. Das muss alles ge-stemmt werden“, erklärte die Vorsitzende. Für einen Kassensturz war es gestern noch zu früh, die Organisatoren holten erst einmal Schlaf nach, doch zahlreiche Eintrittskarten waren im Vorverkauf weggegangen und am Abend sollten über 10 000 Wertmarken verkauft worden sein.

So scheint der Plan des Vereins, nach Abzug aller Kosten ein paar tausend Euro mit der Party einnehmen zu können, aufgegangen zu sein. Neben der Geldspritze freut sich Brodda aber vor allem über den sozialen Zusammenhalt im Verein. „Unsere eigene Vereinsjugend hat toll mit angepackt, für viele war das echte Arbeit und kein Partyspaß.“ Ob Verpflegungsstand, Sektbar, Theke oder Licht: Für alles sorgten die Vereinsmitglieder selbst. Hinzu kam das Herrichten der Reithalle, denn der Boden hatte zuvor gewalzt und der Teppich verlegt werden müssen. Nun muss alles wieder für den Sport rückgängig gemacht werden. „Auch wenn das alles anstrengend ist, war es sehr schön“, bilanziert Romy Brodda. - tat